176. Zusammenkunft am 02. Oktober 2013
im Residenzschloss und im Albertinum in Dresden


 

Schlussbemerkung: Prof. Dr. Herwig Guratzsch

Herr Illies, meine Herren!

Das, was wir an diesem Abend im Albertinum zu Dresden mit diesem Vortrag erfahren haben, öffnet mutig die Tür in eine Welt, die eher verschlossen als offen war. Und das Erstaunliche ist, die Neueroberung der Romantik wurde uns von einem 42Jährigen Schriftsteller und Kunsthistoriker vorgestellt, der mit jungen Kollegen, wie Herrn Prof. Thimann in Göttingen, Herrn Prof. Heck in Greifswald und Herrn Dr. Krämer in Frankfurt frischen Wind in die Romantik-Annäherung bringt. So sind wir Zeuge eines Prozesses, der mit Ausstellungen, Publikationen und Vorträgen künftig Bewegung in die Rezeption bringen wird.

Lieber Herr Illies, Sie hatten mit Ihrem erfolgreichen Buch >1913< den Blick auf die Zeit vor 100 Jahren gelenkt. Heute sind Sie mit Ihren Ausführungen vor dem eindrucksvollen Carl Gustav Carus-Gemälde um weitere 100 Jahre zurückgegangen. Ihrem Bestseller >1913< gaben Sie den Untertitel: „Der Sommer des Jahrhunderts“. Ihren Vortrag hier hätten Sie „Frühling in der Kunst“ überschreiben können. Dieser Eindruck ist bei uns entstanden. Wir danken Ihnen!